FREIE WÄHLER WINTERBERG & ORTSCHAFTEN
Zoff um Straßenbaubeiträge geht weiter
>> © siehe auch wdr online
Die geplante Reform der Straßenbaubeiträge sorgt nicht für eine Befriedigung des Themas. Die Gegner der Gebühren bleiben bei ihrer Maximalforderung: einer kompletten Abschaffung.
So sagte SPD-Fraktionsvize Christian Dahm am Mittwoch (21.08.2019) mit Blick auf die Pläne der Landesregierung: "Das ist nicht die Entlastung, die die Menschen in NRW erwarten."
Die versprochene Halbierung der Gebühren greife nur in wenigen Kommunen. Zudem würden Regelungen festgeschrieben, die längst gängige Praxis seien. Obendrein sei mit mehr Bürokratie zu rechnen. "Die einzige Alternative ist es, Straßenausbaugebühren abzuschaffen."
Betroffene wollen zur Wahl antreten
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen Straßenausbaubeiträge kündigte an, ihren Widerstand fortzusetzen. "Wir werden nicht aufhören, uns dagegen zu wehren", sagte Sprecherin Lydia Schumacher. Mit Blick auf die Kommunalwahlen im kommenden Jahr sei es denkbar, dass sich Betroffene in die Parlamente wählen ließen. "Wir werden der Sand im Getriebe sein."
Seit Monaten wehren sich Anlieger dagegen, dass sie in NRW für Straßensanierungen zum Teil fünfstellige Summen zahlen müssen. CDU und FDP haben angekündigt, Grundstückseigentümer künftig deutlich zu entlasten. Ganz abschaffen wollen sie die Beiträge aber nicht.
Der Bund der Steuerzahler sieht das Thema damit nicht erledigt. "Ich glaube nicht, dass die Diskussion mit diesem Gesetzentwurf befriedet ist", sagte der NRW-Vorsitzende Rik Steinheuer am Dienstag. Die Gebühren seien "nicht reformierbar" und "grundsätzlich nicht gerechtfertigt".
Bilder: Pixabay Lizenz
Neuere Themen:

Am 25. Mai 2020 trafen sich die Vereinsmitglieder der FWG zur Mitgliederversammlung, um die Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl am 13.09.2020 aufzustellen

Politik von Bürgern mit Bürgern für Bürger: Das ist unsere Verpflichtung! Unabhängigkeit ist unsere Stärke!

Jedem muss diese Aktion wie Hohn und Verachtung vorkommen, wie soll der Bürger hier noch einen Funken Vertrauen in unseren Staat / Volksvertreter haben?

Peinliches Eigentor für Ministerin Scharrenbach!
Ältere Themen:

Wir wollen ein Projekt für den Bürger und nicht der Eliten, regionale Strukturen stärkt und nicht in Frage stellt!

Bürgeranregung gemäß §24 Abs.1 Satz1 GO NRW

BLEIBT NUR NOCH FESTZUHALTEN: WAS INTERSSIERT MICH MEIN GESCHWÄTZ VON GESTERN

Karl Albrecht Schachtschneider: Erinnerung ans Recht. Der Verfall der Rechtlichkeit der Politik hat sich beschleunigt.